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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 02.01.2026

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

RuhrFood & Event GmbH · Stand: 02.01.2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der RuhrFood & Event GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (B2B und B2C) über die Durchführung von Eventcaterings mit Foodtrucks sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen. Mit Unterzeichnung der Mietvereinbarung, Annahme eines Angebots oder verbindlicher Auftragsbestätigung in Textform erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.

2. Vertragsabschluss

Der Vertrag kommt durch Unterzeichnung der Mietvereinbarung oder durch schriftliche Bestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) zustande. Telefonische oder mündliche Zusagen sind unverbindlich und bedürfen der Bestätigung in Textform.

3. Preise & Zahlungsbedingungen

3.1 Preisangaben

Bei Privatkunden enthalten alle Preise die gesetzliche Mehrwertsteuer. Bei Unternehmern verstehen sich alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

3.2 Zahlungsarten

  • Firmenkunden: Zahlung per Überweisung gemäß Rechnung
  • Privatkunden: Zahlung nach Absprache bar am Veranstaltungstag, per Kreditkarte (zzgl. 3 % Gebühr) oder vorab per Überweisung

3.3 Zusatzkosten

  • Aufbaupauschale: 45 € pro eingesetztem Fahrzeug
  • Kilometerpauschale: 1,80 € je Kilometer einfacher Strecke zwischen Firmensitz und Veranstaltungsort

3.4 Preisänderungen bei Vorbuchungen

Bei Buchungen mehr als sechs Monate im Voraus behält sich der Auftragnehmer Preisanpassungen von bis zu 10 % vor, sofern sich Einkaufs-, Energie-, Personal- oder Betriebskosten entsprechend erhöhen.

3.5 Verzugsfolgen

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB:

  • Privatkunden: 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz
  • Unternehmer: 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz

Zusätzlich können Mahngebühren in Höhe von 5 € pro Mahnung erhoben werden. Gegenüber Unternehmern wird zusätzlich die Verzugspauschale von 40 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB fällig. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

3.6 Elektronischer Rechnungsversand

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Rechnungen, Gutschriften und sonstige abrechnungsrelevante Dokumente in elektronischer Form (z. B. per E-Mail als PDF) an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse zu übermitteln. Mit Vertragsschluss erklärt sich der Kunde ausdrücklich mit dem elektronischen Rechnungsversand einverstanden.

Der Kunde kann dieser Versandart jederzeit für die Zukunft in Textform widersprechen. In diesem Fall erfolgt der Rechnungsversand postalisch. Hierfür kann eine angemessene Bearbeitungs- und Versandpauschale erhoben werden. Elektronische Rechnungen erfüllen sämtliche gesetzlichen Anforderungen gemäß § 14 UStG.

4. Mindestumsatz

Der Mindestumsatz richtet sich nach Entfernung, Startzeit, Eventdauer und Gästezahl:

  • bis 25 km: 999 €
  • bis 50 km: 1.099 €
  • bis 75 km: 1.199 €
  • bis 100 km: 1.299 €
  • über 100 km: individuelle Vereinbarung

Der vereinbarte Mindestumsatz ist unabhängig von tatsächlicher Gästezahl oder tatsächlichem Verbrauch vollständig zu erreichen. Dessertprodukte werden zusätzlich zum Mindestumsatz berechnet, sofern nicht ausdrücklich eine reine Dessert-Flat vereinbart wurde.

5. Änderungen der Personenanzahl & Zusatzleistungen

Reduzierungen der Personenanzahl sind bis spätestens 10 Tage vor dem Event möglich und maximal bis zu 20 % der ursprünglich vereinbarten Personenanzahl begrenzt. Nach Ablauf dieser Frist sind nur noch Erhöhungen möglich.

Maßgeblich für die Abrechnung ist mindestens die vereinbarte Personenanzahl oder der tatsächlich höhere Verbrauch. Nicht verzehrte Speisen oder Getränke sowie selbst mitgebrachte Produkte berechtigen nicht zur Minderung des Preises.

Der Verzehr ist ausschließlich innerhalb der vereinbarten Leistungszeit (Standard: 3 Stunden) zulässig. Ein Mitnehmen ist ausgeschlossen.

6. Umbuchungen

Bei einer Terminverschiebung wird der Rechnungsbetrag sofort fällig. Der Kunde erhält einen nicht auszahlbaren Wertgutschein in gleicher Höhe mit einer Gültigkeit von 12 Monaten.

Umbuchungsgebühren:

  • bis 28 Tage vor Event: kostenfrei
  • 28–16 Tage vor Event: 150 €
  • bis 15 Tage vor Event: 250 €
  • weniger als 14 Tage vor Event: 300 €

Gutscheine sind nicht übertragbar. Preissteigerungen sind auszugleichen.

7. Stornierungen

  • nach Buchung: 25 % des Gesamtbetrages
  • bis 60 Tage vor Event: 50 %
  • bis 30 Tage vor Event: 75 %
  • ab 15 Tage vor Event: 100 %

8. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt sicher:

  • funktionsfähige Strom- und Wasseranschlüsse
  • ausreichenden Standplatz
  • freie Zufahrt und Parkfläche
  • ggf. erforderlichen Witterungsschutz

Kann die Leistung aufgrund fehlender Voraussetzungen nicht erbracht werden, gilt sie als vollständig erbracht, sofern der Auftragnehmer einsatzbereit war.

9. Verspätungen & höhere Gewalt

Verspätungen bis zu 2 Stunden berechtigen nicht zur Absage. Bei höherer Gewalt sind beide Parteien von Leistungspflichten und Schadensersatz befreit. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine gleichwertige Ersatzleistung zu erbringen oder Art und Umfang der Leistung anzupassen.

10. Haftung

Der Kunde haftet für Schäden auf den letzten 400 Metern des Anfahrtswegs sowie während des Events, auch durch Gäste verursacht. Die Haftung des Auftragnehmers für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

11. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragsdurchführung verarbeitet. Eine freiwillige Einwilligung zur werblichen Kontaktaufnahme (max. 1× jährlich) kann gesondert erteilt werden.

12. Widerrufsrecht für Verbraucher

Ein Widerrufsrecht besteht nicht gemäß § 312g Abs. 2 BGB, insbesondere bei:

  • Lieferung von Speisen und Getränken
  • termingebundenen Freizeitveranstaltungen
  • individuell geplanten Leistungen

13. Gesellschaftsstatus

Die RuhrFood & Event GmbH ist im Handelsregister eingetragen. Alle Verträge werden im Namen der Gesellschaft abgeschlossen. Die Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.

14. Rechtswahl & Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Kaufleute ist Gelsenkirchen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Regelungen.

15. Erklärungen in Textform (§ 126b BGB)

Soweit in diesen AGB die Textform vorgeschrieben ist, genügt eine Erklärung in Textform im Sinne des § 126b BGB. Dies umfasst insbesondere E-Mail, Kontaktformulare oder elektronische Nachrichten, sofern der Absender eindeutig identifizierbar ist.

16. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.